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Der Fahrende Schüler als prekärer Typus (eBook,...
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Fahrende Schüler und Scholaren des Mittelalters erwecken die Vorstellung junger, lustiger Wandersleute. Doch dieser Zusammenhang erweist sich als Imagination, die auf lange wirkmächtigen literarischen Traditionen beruht. Nachdem der ,Fahrende Schüler' als historischer Mythos enttarnt und in die Zuständigkeit der Literaturgeschichte verschoben wurde, fragt die Studie weniger nach der historischen Existenz studentischer Mobilität als nach ihren narrativen Formen und Funktionen. Den Ausgangspunkt der Untersuchung markiert ein Stereotyp, das sich im frühneuzeitlichen Gauner- und Bettlerdiskurs manifestiert. Als literarisches Muster ist es jedoch bereits im Mittelalter sichtbar, z. B. in der Darstellung von Vaganten in den Carmina Burana, in Versnovellen oder im Universitätsrecht. Auf diesen Konstellationen beruhen die Transformationen des Figurenmusters in gelehrten und schwankhaften Texten des 16. und 17. Jahrhunderts (z. B. Hans Sachs), bis der Historismus dann eigene ,mittelalterliche' Traditionen erfindet. Durch die Analyse einer longue durée vom 12. bis ins 19. Jahrhundert entwirft die Studie ein facettenreiches Panorama eines komplexen Phänomens und ermöglicht einen Brückenschlag zwischen Literatur- und Geschichtswissenschaft.

Anbieter: buecher
Stand: 26.01.2021
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Der Fahrende Schüler als prekärer Typus
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Fahrende Schüler und Scholaren des Mittelalters erwecken die Vorstellung junger, lustiger Wandersleute. Doch dieser Zusammenhang erweist sich als Imagination, die auf lange wirkmächtigen literarischen Traditionen beruht. Nachdem der 'Fahrende Schüler' als historischer Mythos enttarnt und in die Zuständigkeit der Literaturgeschichte verschoben wurde, fragt die Studie weniger nach der historischen Existenz studentischer Mobilität als nach ihren narrativen Formen und Funktionen. Den Ausgangspunkt der Untersuchung markiert ein Stereotyp, das sich im frühneuzeitlichen Gauner- und Bettlerdiskurs manifestiert. Als literarisches Muster ist es jedoch bereits im Mittelalter sichtbar, z. B. in der Darstellung von Vaganten in den Carmina Burana, in Versnovellen oder im Universitätsrecht. Auf diesen Konstellationen beruhen die Transformationen des Figurenmusters in gelehrten und schwankhaften Texten des 16. und 17. Jahrhunderts (z. B. Hans Sachs), bis der Historismus dann eigene 'mittelalterliche' Traditionen erfindet. Durch die Analyse einer longue durée vom 12. bis ins 19. Jahrhundert entwirft die Studie ein facettenreiches Panorama eines komplexen Phänomens und ermöglicht einen Brückenschlag zwischen Literatur- und Geschichtswissenschaft.

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Der Fahrende Schüler als prekärer Typus (eBook,...
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Fahrende Schüler und Scholaren des Mittelalters erwecken die Vorstellung junger, lustiger Wandersleute. Doch dieser Zusammenhang erweist sich als Imagination, die auf lange wirkmächtigen literarischen Traditionen beruht. Nachdem der ,Fahrende Schüler' als historischer Mythos enttarnt und in die Zuständigkeit der Literaturgeschichte verschoben wurde, fragt die Studie weniger nach der historischen Existenz studentischer Mobilität als nach ihren narrativen Formen und Funktionen. Den Ausgangspunkt der Untersuchung markiert ein Stereotyp, das sich im frühneuzeitlichen Gauner- und Bettlerdiskurs manifestiert. Als literarisches Muster ist es jedoch bereits im Mittelalter sichtbar, z. B. in der Darstellung von Vaganten in den Carmina Burana, in Versnovellen oder im Universitätsrecht. Auf diesen Konstellationen beruhen die Transformationen des Figurenmusters in gelehrten und schwankhaften Texten des 16. und 17. Jahrhunderts (z. B. Hans Sachs), bis der Historismus dann eigene ,mittelalterliche' Traditionen erfindet. Durch die Analyse einer longue durée vom 12. bis ins 19. Jahrhundert entwirft die Studie ein facettenreiches Panorama eines komplexen Phänomens und ermöglicht einen Brückenschlag zwischen Literatur- und Geschichtswissenschaft.

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Die Faszination von Gewalt
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Die vorliegende Studie interpretiert in vier eng miteinander verzahnten Kapiteln die Texte einer der langlebigsten Erzähltraditionen des deutschen Mittelalters und zielt auf eine Neubeschreibung der aventiurehaften Dietrichepik aus rezeptionsästhetischer Perspektive. Dabei gelangt die Arbeit zu neuen Einsichten im Bereich der narrativen Konstanten des Korpus und zeigt, wie der lang anhaltende Erfolg der Texte zu erklären ist. Die Arbeit lässt sich zugleich als Versuch verstehen auszutesten, wie ‚wörtlich‘ man mittelalterliche Schemaliteratur eigentlich lesen darf.

Anbieter: Dodax
Stand: 26.01.2021
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Jurodstvo: eine Studie zur Phänomenologie und T...
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Die Theoretiker des Postmodernismus verweisen mit Beharrlichkeit darauf, dass die Kultur unserer Tage augenfällige Übereinstimmungen mit den mittelalterlichen Lebens- und Denkformen aufweist. In diesem Zusammenhang wird das Phänomen der russischen Orthodoxie Jurodstvo (Heilige Narrheit, Narrheit in Christo) untersucht und als ein kulturhistorisches Instrument entwickelt, das mittelalterliche Frömmigkeitstypen ebenso wie postmoderne ästhetische Protestformen erschließen kann. Jurodstvo wird auf die Fähigkeit untersucht, inwieweit es die kulturelle Signifikanz aktualisieren und sich in Bereiche hineinstilisieren kann, die außerhalb des Religiösen liegen. Das im Buch vorgenommene interdisziplinäre Vorgehen, ein zum Klassiker avanciertes literarisches Werk mit der Performance-Kunst zu vergleichen, erklärt sich aus der Tatsache, dass Jurodstvo zwei Aspekte aufweist: einen visuellen, theatralischen und einen unsichtbaren, narrativen.

Anbieter: Dodax
Stand: 26.01.2021
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Mythos als Wissensform
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Der 'Trojanerkrieg' Konrads von Würzburg entwickelt Wissensansprüche, die im Kontext mittelalterlicher Mythographie ebenso ambitioniert wie prekär sind. Die poetischen Verfahren, die diese epistemischen Transformationen des Mythenerzählens bewirken, sind noch kaum erforscht, obwohl der Zusammenhang von Literatur und Wissen in jüngerer Zeit intensiv diskutiert wurde. Denn polarisierende Kontroversen verhinderten bislang die Entwicklung einer operationalisierbaren Methodologie zur Analyse der Wissensproduktion vormoderner Literatur. Die Studie sondiert leitende Prämissen und Konzepte zum Wissensbegriff und erarbeitet im Rückgriff auf systemtheoretische Kategorien ein Analysemodell, das zugleich historisierbar und anschlussfähig für allgemeine Wissensforschung ist. Auf dieser Basis werden die wissensgenerierenden Potentiale des 'Trojanerkriegs' rekonstruiert: Konrads Roman invisibilisiert Paradoxien, indem er die Selbstreferenz von Geschichte und Erzählen verstärkt, zugleich aber seine vielfältigen Fremdreferenzen auf antike und mittelalterliche Wissensdiskurse abblendet. In detaillierter Analyse werden die narrativen, semantischen, imaginativen, kognitiven und diskursiven Dimensionen dieses Prozesses herausgearbeitet.

Anbieter: Dodax
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Zukunftsvorstellungen in frühen deutschsprachig...
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Zeit ist für Erzählen essentiell: Die Art und Weise, wie literarische Erzählungen funktionieren, ist ganz wesentlich davon beeinflusst, welche Zeitvorstellungen in den Texten entworfen sind. Während mittelalterliche Erzählungen nur in Ausnahmefällen eine ergebnisoffene Zukunft entwerfen, so ist die Vorstellung eines unbestimmten Zeitraumes, den es mit Plänen, Wünschen, Kalkulationen usw. zu gestalten gilt, in den frühen deutschsprachigen Prosaromanen des 15. und 16. Jahrhunderts als ein Wandel der Erzählparadigmen beschreibbar. zuokunfft oder kunfft bezeichnen allerdings auch noch im Frühneuhochdeutschen keinen zu füllenden Zeitraum, sondern vielmehr den Eintritt eines vorherbestimmten Ereignisses. Die Studie fragt daher, wie sich nicht das Wort 'Zukunft', wohl aber das Phänomen 'Zukunft' als narrativ bedeutsames Konzept für diesen Wandel beschreiben lässt, sowie nach der Überlagerung und Verschiebung unterschiedlicher narrativer Zukunftsentwürfe im Erzählen der frühen Prosaromane. Als eine spezifische Neuerung ist insbesondere zu beobachten, dass die Auslöser und Gründe des Handelns der Figuren dem Leser als deren gedankliche Überlegungen einsehbar gemacht werden: Tatabsichten, Pläne und Handlungsvorbereitungen rücken ins Zentrum der Darstellung und adressieren zugleich den Raum alternativer Möglichkeiten. Die Arbeit fragt daher, wie Literatur in der narrativen Verhandlung von Zukunft dem Rezipienten ein neues historisches Zeitbewusstsein zur Anschauung ausstellt und ihn überdies auf der Basis eigener Wahrnehmungsleistungen zugleich zur Reflexionen über die Zukunftsgestaltung einlädt. Die Untersuchung des Hug Schapler, der Melusine, Harliebs Alexanderroman und des Fortunatus' stellt insbesondere die Planung der Zukunft als entscheidendes Thema des Erzählens im frühen Prosaroman heraus und bringt die Perspektivierungen von Zukunft sowie die Verhandlung von Kontingenz oder Planbarkeit des Zukünftigen auf den unterschiedlichen Erzählebenen zur Anschauung. Dergestalt lässt sich die alte Forschungsfrage nach der fehlenden 'Handlungsanweisung' der frühen Prosaromane neu beantworten: Da es auf eine quasi permanente Perspektivierung der Zukunft ankommt, gibt es angesichts einer fluiden Zukunft keine eindeutigen Handlungsanweisungen mehr, nach denen sich der Protagonist (und auch der Rezipient) richten könnte. Was allenfalls als Orientierungsrichtlinie bleibt, ist die Aufforderung zur flexiblen Reaktion auf eine intrikate Umgebung und zu selbstverantworteten Entscheidungen für das eigene Leben, welche in den frühen Prosaromanen nun ins Zentrum des narrativen Interesses rücken.

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Stand: 26.01.2021
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Raumbeschreibung und emotionale Kommunikation i...
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Im Gegensatz zum modernen Erzähler verfährt der mittelalterliche Erzähler anders, um den Rezipienten emotional in seine Dichtung zu involvieren. Denn er führt zu diesem Zweck zunächst in einem Prolog eine direkte Kommunikation mit dem Rezipienten. Erst danach berichtet er dem Rezipienten über die Handlung der Erzählung, die sich in den narrativen Räumen der erzählten Welt mittelalterlicher Texte abspielt. So zielt der mittelalterliche Erzähler auf eine emotionale Involvierung des Rezipienten in die Erzählung durch den Prolog. Die Ansprache des Rezipienten wird über den Prolog hinaus als Mittel zur Involvierung genutzt.Meine Untersuchung widmet sich einerseits solchen narrativen Strukturen, welche im Prolog angesiedelt werden, um die emotionale Wahrnehmung des Rezipienten auszulösen. Hierbei wird auch in die Analyse miteinbezogen, wie der mittelalterliche Erzähler auf diese narrativen Strukturen außerhalb des Prologs, ja sogar während der Handlung selbst zurückgreift, um die Emotionslenkung des Rezipienten fortzuführen. In diesem Zusammenhang trägt diese Untersuchung zur Emotionsforschung in der mittelalterlichen Literatur bei. Andererseits beschäftigt sich diese Arbeit auch mit den narrativen Räumen, in denen sich diese Figurenhandlungen abspielen. Dabei geht es nicht darum, alle Raumtypen der mittelalterlichen Dichtungen zu untersuchen, sondern der Fokus wird insbesondere auf Raum als ein emotionslenkendes Element der Erzählung gelegt. Somit will sich diese Untersuchung insgesamt sowohl mit der Emotionsforschung, als auch mit der Raumforschung auseinandersetzen.

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Stand: 26.01.2021
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Zukunftsvorstellungen in frühen deutschsprachig...
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Zeit ist für Erzählen essentiell: Die Art und Weise, wie literarische Erzählungen funktionieren, ist ganz wesentlich davon beeinflusst, welche Zeitvorstellungen in den Texten entworfen sind. Während mittelalterliche Erzählungen nur in Ausnahmefällen eine ergebnisoffene Zukunft entwerfen, so ist die Vorstellung eines unbestimmten Zeitraumes, den es mit Plänen, Wünschen, Kalkulationen usw. zu gestalten gilt, in den frühen deutschsprachigen Prosaromanen des 15. und 16. Jahrhunderts als ein Wandel der Erzählparadigmen beschreibbar. zuokunfft oder kunfft bezeichnen allerdings auch noch im Frühneuhochdeutschen keinen zu füllenden Zeitraum, sondern vielmehr den Eintritt eines vorherbestimmten Ereignisses. Die Studie fragt daher, wie sich nicht das Wort 'Zukunft', wohl aber das Phänomen 'Zukunft' als narrativ bedeutsames Konzept für diesen Wandel beschreiben lässt, sowie nach der Überlagerung und Verschiebung unterschiedlicher narrativer Zukunftsentwürfe im Erzählen der frühen Prosaromane. Als eine spezifische Neuerung ist insbesondere zu beobachten, dass die Auslöser und Gründe des Handelns der Figuren dem Leser als deren gedankliche Überlegungen einsehbar gemacht werden: Tatabsichten, Pläne und Handlungsvorbereitungen rücken ins Zentrum der Darstellung und adressieren zugleich den Raum alternativer Möglichkeiten. Die Arbeit fragt daher, wie Literatur in der narrativen Verhandlung von Zukunft dem Rezipienten ein neues historisches Zeitbewusstsein zur Anschauung ausstellt und ihn überdies auf der Basis eigener Wahrnehmungsleistungen zugleich zur Reflexionen über die Zukunftsgestaltung einlädt. Die Untersuchung des Hug Schapler , der Melusine , Harliebs Alexanderroman und des Fortunatus' stellt insbesondere die Planung der Zukunft als entscheidendes Thema des Erzählens im frühen Prosaroman heraus und bringt die Perspektivierungen von Zukunft sowie die Verhandlung von Kontingenz oder Planbarkeit des Zukünftigen auf den unterschiedlichen Erzählebenen zur Anschauung. Dergestalt lässt sich die alte Forschungsfrage nach der fehlenden 'Handlungsanweisung' der frühen Prosaromane neu beantworten: Da es auf eine quasi permanente Perspektivierung der Zukunft ankommt, gibt es angesichts einer fluiden Zukunft keine eindeutigen Handlungsanweisungen mehr, nach denen sich der Protagonist (und auch der Rezipient) richten könnte. Was allenfalls als Orientierungsrichtlinie bleibt, ist die Aufforderung zur flexiblen Reaktion auf eine intrikate Umgebung und zu selbstverantworteten Entscheidungen für das eigene Leben, welche in den frühen Prosaromanen nun ins Zentrum des narrativen Interesses rücken.

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